Zu einer im Entstehen begriffenen Szenenfolge, die die Zeit nach dem 11. September behandelt:

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ErklÀrung:

Gegen eine imperialistische Intrige

mit Schröder an der Spitze!

 

Der Arbeiterbund fĂŒr den Wiederaufbau der KPD wird sich an keiner Aktion gegen einen US-Krieg gegen den Irak beteiligen, zumindest in der Regel nicht.

Wir werden bei keiner Intrige gegen das Volk der USA mitmachen. Sondern wir werden durch den Kampf gegen unseren eigenen Hauptfeind, den deutschen Imperialismus, dem Volk der USA die Zuarbeit leisten, die wir leisten können.

Daß die deutsche Bourgeoisie in Frieden macht, ist eine Intrige. Daß Deutschland den Frieden wĂŒnsche, ist der Krieg gegen die USA. Nur die SchwĂ€chung der eigenen Bourgeoisie bringt die Arbeiter dem Frieden nĂ€her.

Einem Staat, der nur aufgrund der StĂ€rke der USA keinen Krieg gegen die USA fĂŒhrt, werden wir nicht die Hand reichen. Der Protest, den diese Aussage ĂŒber den kriegerischen Charakter des deutschen Staates hervorrufen wird, bestĂ€rkt uns nur darin, mit diesen Protestierern keine gemeinsame Sache zu machen! Und zu betonen, daß der deutsche Protest gegen den US-Krieg untrennbar verbunden ist mit einer Verharmlosung des deutschen Staates.

Erst wenn wir dafĂŒr gesorgt haben werden, daß fĂŒr Deutschland mindestens wieder das Potsdamer Abkommen praktische GĂŒltigkeit haben wird (und Deutschland bis dahin am besten wieder zweigeteilt ist!), erst dann werden wir zu den Arbeitern anderer LĂ€nder ĂŒber die Entwaffnung ihrer Bourgeoisien sprechen können, ohne in den Geruch zu kommen, wir wollten nicht ihnen, uns und den WerktĂ€tigen der Welt, sondern nur unseren gegenwĂ€rtigen Herren helfen.

Der Arbeiterbund fĂŒr den Wiederaufbau der KPD ist sich bewußt, daß er mit dieser ErklĂ€rung so allein steht wie Karl Liebknecht zu Beginn des Weltkriegs.

 

Zentralkomitee des Arbeiterbunds fĂŒr den Wiederaufbau der KPD

 

Die mit “NEW YORK” ĂŒberschriebene ErklĂ€rung vom 12. September 2001:


        Richtig ist natĂŒrlich: Wer Wind sĂ€t, wird Sturm ernten. Bin Laden (oder wie der Mann heißt),  der als möglicher Drahtzieher des verheerenden Anschlags auf New York und Washington am 11.9. bezeichnet wird, und seine Truppe wurden von der CIA der USA aufgepĂ€ppelt im Krieg gegen die Sowjetunion in Afghanistan ... Und das ist nicht der einzige Fall. Wir haben auch nicht das „Weihnachtsbombardement“ ĂŒber Hanoi und den ganzen Krieg der USA gegen Vietnam vergessen. Und auch nicht die Granaten, die gemĂ€ĂŸ den WĂŒnschen der US-Regierung auf den Sitz der vom Volk gewĂ€hlten Allende-Regierung in Chile abgefeuert wurden ...  

        Nicht zu vergessen ist aber auch: Die letzten, die erklĂ€rtermaßen einen terroristischen Anschlag „großen Stils“ auf die Stadt New York und die USA, vorbereiteten, waren Deutsche. Es waren technische Schwierigkeiten und der Verlauf des Krieges, was die Nazis daran hinderte, aus der V2-Rakete, die London heimsuchte, die eigens fĂŒr New York bestimmte Version zu entwickeln. Die von ihr erwarteten Wirkungen waren nicht mehr, aber auch nicht weniger als die am 11. September 2001 eingetretenen.

        Also: Wenn vom Terrorismus gesprochen wird, sollte auch sechs Jahrzehnte spĂ€ter Nazi-Deutschland nicht vergessen werden, das den Terrorismus zur Staatsdoktrin gemacht hat. Und sollten sich die Menschen im heutigen „Deutschland“ ebenso wie die Völker und Staaten der Welt fragen, bevor sie sich auf dieses Deutschland einlassen und sich mit ihm gegen was auch immer verbĂŒnden, ob es nicht immer noch das Wort von Bertolt Brecht zu beachten gilt: Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.

        Arbeiterbund fĂŒr den Wiederaufbau der KPD, Exekutivkomitee, 12. September 2001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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